Hadsund - die Stadt mit der Brücke

Hadsund ist eine Kleinstadt, in der ”die Menschen von allen Seiten her zusammengespult worden sind, um zu versuchen, für sich ein gemeinsames Leben zu gestalten“, wie es der dänische Schriftsteller Hans Kirk mit seinen Worten ausgedrückt hat.

Hadsund wurde 1854 formell zum Handelsort ernannt, und zwar am alten Fährenhof auf der Nordseite der Mariager Förde. Der Fährenhof wurde 1855 umgebaut, wonach in den kommenden Jahren an der Landstraße nach Aalborg eine ganze Reihe von Kaufmannshöfen gegründet wurden.

Ende des 19. Jahrhundert hatte sich der Ort dementsprechend in rasendem Tempo weiterentwickelt. 1883 wurde die Eisenbahnlinie von Randers etabliert und im Jahr 1900 wurde die Eisenbahn aus Aalborg auch nach Hadsund gelegt. 1904 wurde die Fährenfahrt eingestellt und die zwei Eisenbahnlinien anhand der Hadsund Brücke – einem konstruktionsmäßigen Meisterstück und Dänemarks zweitlängste Brücke jener Zeit - miteinander verbunden.
Hadsund blieb jedoch bis in den 60iger und 70iger Jahren des 20igsten Jahrhunderts weiterhin ein kleines Dorf, wonach Hadsund sich jedoch innerhalb weniger Jahre zu der Gemeinde im Lande entwickelte, die – gemessen pro Einwohner - am meisten Gewerbezuschüsse erzielen konnte. Die Industrie gedieh während dieser Jahre in größter Eile, und die Einwohneranzahl wurde fast verdoppelt.

Die ganze Geschichte des Ortes kann man im ”Hadsund Egnssamling” (Heimatmuseum), das im ”Rosendal” im nördlichen Teil des Städtchens liegt, wiedererleben. Es ist ein alter Wassermühlenhof in herrlicher Umgebung mit einem Mühlendamm und Tiergarten dabei. Ein Besuch im Heimatmuseum von Hadsund und Umgebung kann demzufolge dazu beitragen, das positive Verständnis für die Umgebung des äußeren Mariager Fjordes und dessen Entwicklung bis heute zu fördern.

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